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Fragen und Antworten zum Reinigen und Pflegen im Haushalt als PDF:

Reinigung von Küche, Bad und WC

Reinigungs- & Pflege-FAQs zu Verbraucherfragen

Welche Reinigungsmittel brauche ich wirklich? Was ist von den guten alten Hausmitteln wie Essig und Backpulver zu halten? Wo kann ich Scheuermilch einsetzen? Wie entferne ich hartnäckige Flecken? Und auf was muss ich bei emfindlichen Flächen achten. 

Diese und viele weitere Fragen zur Reinigung und Pflege im Haushalt beantworten Ihnen unsere Fachleute auf dieser Seite.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Reinigen im Haushalt:

Fragen und Antworten zum Reinigen im Haushalt

Allgemein

Zur Minimalausstattung gehören Geschirrspülmittel, Allzweckreiniger, Scheuermilch, WC- und Badreiniger. Abhängig von der Verschmutzungsart und von der Oberfläche können weitere Reinigungs- und Pflegemittel sinnvoll sein: siehe auch den Leitfaden
Produkte, die einen lagerbedingten Verlust an Wirkungskraft haben, besitzen ein Ablaufdatum auf der Verpackung. Nach diesem Datum ist die Wirkung der Reinigungsmittel nicht mehr gewährleistet. Soweit kein Haltbarkeitsdatum angegeben ist, sind die Produkte verwendbar, bis sichtbare Produktveränderungen auftreten.
Die vollständige Entfernung von fetthaltigem Schmutz oder von einer Pflegeschicht auf dem Fußboden kann die Ursache des Quietschens sein.
Microfasertücher sollten regelmäßig in einem feinmaschigen Wäschenetz gewaschen werden. Wenn die Tücher in der Küche verwendet werden, dann sollten sie mit einem 60 °C-Waschprogramm und einem Textilwaschmittel gewaschen werden. Kein Weichspüler verwenden und nicht in den Trockner geben!
Bei leichter Verschmutzung bzw. täglicher Unterhaltsreinigung ist i.d.R. kein Reinigungsmittel notwendig, eventuell nur ein Tropfen Spülmittel, um die Oberflächenspannung des Wassers zu reduzieren. Bei stärkerer Verschmutzung geht es oft nicht ohne Reinigungsmittel.
Eventuell wurde zu viel oder ein ungeeignetes Reinigungsmittel verwendet. zu wenig Reinigungsmittel für den Verschmutzungsgrad verwendet. die Reinigungslösung nicht rechtzeitig gewechselt. die Fensterrahmen vor dem Putzen der Glasscheiben nicht richtig gereinigt, sodass Schmutz von den Rahmen wieder auf die Scheiben gelangte. Praktische Tipps: Die Scheibe gründlich reinigen (Insektenkot haftet oft sehr stark und hinterlässt beim Abziehen Streifen). Einwaschen – wirken lassen und nochmals nachwaschen (mit einem Schwamm mit weichem Pad). Nach jedem Absetzen des Abziehers die Gummilippe abwischen. Die Gummilippe nur im nassen Bereich ansetzen.
Nein! Besser sollte ein Abzieher oder Glasreiniger in Verbindung mit einem saugfähigen Tuch benutzt werden.
Ist möglich. Die Fenster dürfen jedoch vor dem Abziehen nicht antrocknen.

Hausmittel

Nein! Backpulver enthält meist auch Mehl oder Stärke als Trennmittel, was den Schimmelpilzen als Nahrung dient.
Nein! Besser sollte ein Abzieher oder Glasreiniger in Verbindung mit einem saugfähigen Tuch benutzt werden.
Nein! Neben dem geringen Anteil an verdünnter Milchsäure enthält Buttermilch auch Fett und Eiweiß. Wenn diese Stoffe auf den Fliesenfugen zurückbleiben, dann bilden sie in feuchter Umgebung einen Nährboden für Schimmelpilze.
Nein! Essig kann Metall- und Kunststoffteile angreifen. Immer Herstellerhinweise der Gerätehersteller beachten!
Nein. Weichspüler enthält kationische Tenside, die sich an der Fußbodenoberfläche anlagern und zunächst einen Pflegeeffekt geben. Nach kurzer Zeit sind dann auf dem Boden sogenannte „Laufstraßen“ an den Stellen zu erkennen, über die häufig gelaufen wird. Die kationischen Tenside lassen sich mit den für Laminat geeigneten Reinigungsmitteln nur relativ schwer entfernen.

Küche

Putzstreifen sind in der Regel Rückstände von Schmutz oder Reinigungsmitteln, meistens beides. Daher unbedingt gemäß den Angaben auf der Verpackung des Reinigungsmittels dosieren: Bei leichter Verschmutzung das Reinigungsmittel geringer dosieren, bei sehr starken Verschmutzungen mehr Reinigungsmittel verwenden. In der Küche mit einem Fettlöser (z. B. Spülmittel oder Allzweckreiniger) die Fliesen gut einwaschen, wirken lassen und den gelösten Schmutz abwaschen. Anschließend mit einem gut ausgewrungenen und gefalteten Tuch (z. B. Mikrofasertuch) nachreiben.
Das ist nicht notwendig, es sei denn, der Geruch nach Essig wird gewünscht.
Nicht generell. Für Glaskeramik-Kochfelder sollten besser Spezialreinigungsmittel für Glaskeramik verwendet werden, die zusätzlich einen Schutz für das Glaskeramik-Kochfeld vor Wiederanschmutzung bieten. Alternativ zuerst auf das Kochfeld ein nasses Tuch 5 Minuten auflegen. Kochrückstände lassen sich somit zum größten Teil ohne Reinigungsmittel und Mechanik beseitigen.
Dies ist in der Regel nicht erforderlich. In einzelnen Fällen, z. B. wenn die Arbeitsplatte direkten Kontakt mit Geflügel-Abtauwasser, rohem Ei oder Fleisch hat, kann eine Desinfektion sinnvoll sein. Nach dem Desinfizieren unbedingt mit klarem Wasser nachspülen! TIPP: Sinnvoller ist in diesen Fällen die Verwendung eines Schneidbretts, das nach der Verwendung gründlich gereinigt wird.
Geschirrspülmittel oder Küchenreiniger mit weicher Bürste oder Schwamm verwenden. Ggf. eignet sich auch Scheuermilch in Verbindung mit einem Tuch.
Bei eingebrannten Verkrustungen: Nein! Bei frischen Verschmutzungen: Ja, zum Beispiel Spülmittel oder andere Fettlöser. Eine sofortige Reinigung verhindert u. U. das Einbrennen der Verkrustungen. Einige Herde haben eine sogenannte Pyrolyse-Reinigungsfunktion, wodurch der Backofen auf über 300 °C erhitzt wird und sich die Anschmutzungen lösen. Dafür wird aber sehr viel Energie benötigt. TIPP: Der Verschmutzung durch Auslegen des Backofens mit z. B. Alufolie vorbeugen.
Mit einem gut ausgewrungenen und gefalteten Mikrofasertuch in Walzrichtung ohne Reinigungsmittel abwischen. Alternativ: Gereinigte Oberfläche mit weichem Tuch und Pflegemittel für Edelstahl behandeln. Keinen Scheuerschwamm verwenden!
Küchenreiniger bzw. Allzweckreiniger gegen Fettschmutz. Bitte immer Materialverträglichkeit und Gebrauchsanweisung auf der Verpackung des Reinigungsmittels beachten.

Badezimmer/Toilette reinigen

Möglicherweise ist die Fugenmasse falsch verarbeitet worden. Bereits beim Auftragen des Fugenmörtels ist es sehr wichtig, auf eine sorgfältige, ordnungsgemäße Verarbeitung zu achten, damit die Fuge ihre optimale Endfestigkeit erreicht. Innerhalb der Aushärtungsphase – ca. 14 Tage für normal abbindende Produkte und ca. 5 Tage für schnell abbindende Produkte, wenn nicht vom Hersteller anders angegeben – darf das Fugenmaterial nicht mit säurehaltigen Mitteln in Berührung kommen. Während dieser Zeitspanne darf der Keramikbelag nur mit reinem Leitungswasser gereinigt werden (Vgl. IKW: Empfehlungen “Zementäre Fugen im Badezimmer”).
Bei Verwendung von säurehaltigen Reinigungsmitteln sind die Fugen unmittelbar vorher mit Leitungswasser zu nässen, um ein Eindringen des Reinigungsmittels in die Fugen zu vermindern. Die Einwirkzeit des säurehaltigen Reinigungsmittels auf die Fugen ist auf ein Minimum zu beschränken: bei leichteren Ablagerungen bis zu einer Minute, bei starken Ablagerungen bis zu 5 Minuten. Das Reinigungsmittel ist danach mit klarem Leitungswasser abzuwaschen. Fugen nicht zusätzlich mit Scheuermitteln oder -schwämmen behandeln. Unter Umständen empfiehlt es sich bei hartnäckigen Verschmutzungen, das Reinigungsmittel auf ein Tuch aufzubringen und damit die verschmutzten Bereiche zu reinigen. Ggf. muss der Reinigungsvorgang wiederholt werden.
Bei Kunststoffen wie Acrylglas oder Polycarbonat können Spannungsrisse auftreten. Daher sollten zur Reinigung nur spezielle Badreinigungsmittel eingesetzt werden, die für diese Materialien geeignet sind. Möglichst Acrylfläche sofort nach Gebrauch reinigen.
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