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Fakten zu Weichspülern, Palmkernöl, Kokosöl, Mikroplastik, Hygiene und Waschen bei niedrigen Temperaturen

Inhaltsverzeichnis

Faktenpapier zum Thema: Hygiene im Haushalt beim Waschen, Spülen und Reinigen

Das Faktenpapier möchte die Grundsätze der Hygiene im Haushalt erläutern und Handlungsempfeh­lungen geben. Dabei werden zunächst die mikrobiologischen Grundlagen erläutert und eine Über­sicht über Verfahren zur Kontrolle von Mikroorganismen (hier: Bakterien, Pilze, Viren) gegeben. Ab­schließend werden die verschiedenen Bereiche im Haushalt und Situationen im Alltag hinsichtlich ihrer Hygienerisiken und sinnvoller Maßnahmen vorgestellt.

Fakten zum Einsatz von Mikroplastik in Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln

Zur Herstellung von Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln (WPR-Produkte) steht ein großes Angebot von Inhaltsstoffen mit spezifischen Funktionen und Eigenschaften zur Verfügung.

In vergleichsweise geringer Menge werden auch Inhaltsstoffe in WPR-Produkten eingesetzt, die nach dem derzeitigen Kenntnisstand unter die Definition von Mikroplastik fallen. Es handelt sich hierbei um einzelne Abrasiva, Trübungsmittel und Kapselmaterial für Parfümöle. Von diesem Mikroplastik, welches in den Produkten als feste Teilchen vorliegen, abzugrenzen sind jedoch Polymere, die wasserlöslich sind. Diese wasserlöslichen Polymere stellen kein Mikroplastik dar.

Im Jahr 2018 wurden circa 300 Tonnen primäres Mikroplastik in WPR-Produkten für Privathaushalte in Deutschland eingesetzt. Das entspricht ungefähr 0,05 Prozent der Gesamtmenge der wichtigsten Inhaltsstoffe von WPR-Produkten für Privathaushalte in Deutschland. Von den 300 Tonnen primärem Mikroplastik aus WPR-Produkten können insgesamt maximal 90 Tonnen Mikroplastik pro Jahr in die Umwelt gelangen.

Fakten zum Eintrag von Mikroplastik aus Textilien

Bei der Nutzung und Pflege von Kleidungs- und Heimtextilien werden durch mechanische Beanspruchung Flusen erzeugt, die mit dem Wasch- oder Reinigungswasser in das Abwasser gelangen können. Im Falle von Chemiefasern aus synthetischen Polymeren1 sind Flusen bzw. Fasern, welche unter die entsprechende Größendefinition von Mikroplastik fallen, als „Mikroplastik“ zu betrachten.

Textilien verhalten sich abhängig vom Fasermaterial und der textilen Konstruktion hierbei unterschiedlich. Deshalb sind Schätzungen von jährlichen in die Umwelt eingetragenen Frachten an in einzelnen Experimenten generierten und abgegebenen Flusen äußerst problematisch, da sie auf Untersuchungen von einzelnen Textilmustern beruhen. Demgegenüber ergeben sich aus Untersuchungsergebnissen zur Belastung von behandeltem Abwasser und von Klärschlamm für Deutschland Frachten von unter 50 Tonnen pro Jahr.

Im Faktenpapier behandelte Aspekte:

Fakten zum Waschen bei niedrigen Temperaturen

Fazit zum Kolloquium “Waschen bei niedrigen Temperaturen” vom 28. Oktober 2011

Der Anteil des Wäschewaschens am Gesamtstromverbrauch privater Haushalte in Deutschland beträgt circa vier Prozent. Durch Absenken der Waschtemperatur lässt sich beim Waschen weiterhin Energie sparen. Das Drehen der Waschtrommel im Waschgang und beim Schleudern sowie das Abpumpen des Wassers benötigen vergleichsweise wenig Energie. Daher sparen länger dauernde Waschprogramme bei gleichzeitiger Absenkung der Waschtemperatur Energie ein.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und das FORUM WASCHEN veranstalteten am 28. Oktober 2011 in Frankfurt am Main das Kolloquium “Waschen bei niedrigen Temperaturen” zur Thematik. Fachleute zeigten in ihren Beiträgen zum Kolloquium den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik in Bezug auf den Nutzen, die Möglichkeiten und die Grenzen des Waschens bei niedrigen Temperaturen auf. Dies erfolgte insbesondere in Hinblick auf Energieeinsparung, Fleckentfernung und Hygieneanforderungen.

Folgendes Fazit wurde von den Fachleuten gegeben:

Fakten zur praxisgerechten Pflegekennzeichnung von Textilien

Faktenpapier – Forum Waschen

An den meisten Textilien befinden sich Etiketten mit Hinweisen zur jeweiligen Textilpflege – entweder eingenäht oder auf der Textilverpackung angebracht. Dieses Pflegeetikett enthält in Form von Symbolen und Temperaturangaben Informationen über die maximal zulässige Behandlung und sachgemäße Pflege der damit ausgezeichneten Textilien. Die Symbole spiegeln die verschiedenen Behandlungsstufen (Waschen, Bleichen, Trocknen, Bügeln, professionelle Textilpflege) wider. Das Faktenpapier zur praxisgerechten Pflegekennzeichnung von Textilien gibt Auskunft darüber, warum Textilhersteller z. B. bestimmte maximale Waschtemperaturen empfehlen.

Aspekte der praxisgerechten Pflegekennzeichnung

Fakten, Pro und Contra zur Verwendung von Weichspülern

Faktenpapier – Forum Waschen

Weichspüler wurden 1963 eingeführt, als sich die Wäsche durch den Einsatz neuer, leistungsfähigerer Waschmittelrezepturen rauer anfühlte.

Weichspüler standen damals in der Kritik, weil die verwendeten kationischen Tenside schlecht biologisch abbaubar waren. Seit Anfang der 1990er Jahre werden freiwillig nur noch vollständig biologisch abbaubare Tenside eingesetzt, was seit 2005 in der Europäischen Union auch gesetzlich vorgeschrieben ist.

Diskussion der Vor- und Nachteile von Weichspülern

Verwender von Weichspülern betonen sowohl den positiven individuellen Nutzen von Weichspülern durch einen guten Wäsche-Duft, den verbesserten Tragekomfort sowie einen geringeren Aufwand beim Bügeln.

Für Kritiker von sind diese Aspekte unnötig oder sogar unerwünscht. Sie kritisieren darüber hinaus negative Umweltauswirkungen bei Produktion, Vertrieb und Entsorgung von Weichspülern.

In der Diskussion der Vor- und Nachteile von Weichspülern stehen insbesondere folgende Aspekte:

Fakten zur Verwendung von Palmkernöl

Fakten zur Verwendung von Palmkernölen in Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln in Deutschland

Um die Aspekte der Nachhaltigkeit beim Einsatz von Palmkernöl und Palmöl zu beleuchten, hat die FORUM WASCHEN Projektgruppe “Nachwachsende Rohstoffe” ein Faktenpapier zur Verwendung von Palm(kern)öl erstellt.

Für die Herstellung von Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitten werden sowohl anorganische als auch organische Inhaltsstoffe eingesetzt. Bei den organischen Inhaltsstoffen besteht die Möglichkeit, fossile oder nachwachsende Rohstoffe zu nutzen.

Im Faktenpapier werden die Unterschiede von Palmkernöl und Palmöl aufgezeigt, Nachhaltigkeitsaspekte bei der Verwendung verschiedener Rohstoffquellen untersucht und eine Initiative zum nachhaltigen Anbau von Ölpalmen vorgestellt.

Im Faktenpapier behandelte Aspekte zum Einsatz von Palmkernöl

Fakten zur Verwendung von Kokosöl

Fakten zur Verwendung von Kokosöl in Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln in Deutschland

Um die Aspekte der Nachhaltigkeit beim Einsatz von Kokosöl zu beleuchten, hat die FORUM WASCHEN Projektgruppe “Nachwachsende Rohstoffe” ein Faktenpapier zur Verwendung von Kokosöl erstellt.

Auch wenn die überwiegende Menge der Tenside aus fossilen Rohstoffen hergestellt werden, gilt für Westeuropa, dass heute schätzungsweise rund 20 Prozent der in Wasch-/Pflege-/Reinigungs-Produkten eingesetzten Tenside auf Palmkern- und Kokosöl basieren.

Im Faktenpapier wird die Herkunft, Nutzung und Bedeutung von Kokosöl aufgezeigt. Darüber hinaus werden ökologische, ökonomische und soziale Aspekte untersucht.

Im Faktenpapier behandelte Aspekte zum Einsatz von Kokosöl:

Fakten zum neuen Energielabel für Waschtrockner

Fakten zum neuen Energielabel für Waschmaschinen

Fakten zum neuen Energielabel für Geschirrspülmaschinen

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