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Tipp des Monats

Tipp des Monats März 2017

Microfasertuch

Nach dem Trocknen auf der Wäscheleine in geschlossenen Räumen, beispielsweise im Keller, fühlen sich insbesondere Frottiertücher häufig hart und rau an. Wie kann man dies verhindern?

Man bezeichnet diese Härte auch als "Trockenstarre". Während des Waschvorganges geraten die Faser- oder Schlingenflore an der Textiloberfläche aufgrund der Waschmechanik in einen extremen "Unordnungszustand". Beim anschließenden Trocknen auf der Leine in geschlossenen Räumen ohne weitere Luftbewegung wird dieser Faserzustand fixiert. Ergebnis: ein harter, rauer Wäschegriff. Man sollte daher versuchen, die Wäsche unter einem permanenten Luftzug zu trocknen. Ist das nicht möglich, hilft nur noch, die einzelnen Wäscheteile vor dem Zusammenlegen kräftig zu recken.

Von großer Bedeutung im Zusammenhang mit harter Wäsche ist auch, das Waschmittel gemäß der Dosierempfehlung und in Anpassung an den Härtebereich des jeweiligen Leitungswassers zu dosieren. Zu viel Waschmittel wird schlechter ausgespült, zu wenig führt zu Kalkablagerungen. Beides verursacht harte Wäsche. Bei Unsicherheit bezüglich der Wasserhärte gibt das örtliche Wasserwerk Auskunft.

Wichtig ist auch die Wäschemenge in der Waschmaschine: Die für die jeweiligen Programme empfohlenen maximalen Wäschemengen sind zu beachten. Durch Zugabe eines Weichspülers in das letzte Spülbad lässt sich ebenfalls der „Trockenstarre“-Eindruck vermindern. Die Textilien bekommen einen weicheren Wäschegriff. Wird die Wäsche in einem Wäschetrockner getrocknet, so erhält sie einen besonders flauschigen Griff. Das Trocknen im Wäschetrockner benötigt aber meist mehr Energie als das Waschen.